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Mottenlicht / Auftrittskritiken

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Rezension des Hörbuch "Mottenlicht"


echthoerbuch.de

Antje Wagner entführt den Hörer in "Mottenlicht" in eine geheime Welt, in die Welt, in der Liebe und Leben sehr eng verbunden ist mit Gewalt, Haß und düsteren Bedrohungen. Ich verstand zum ersten mal, wie sehr der Haß zu einer Person auch die eventuell vorhandene Liebe hervortreten lassen kann.
Wenn es aber ein besonderes Element in diesem Hörbuch gibt, dann ist dies die Musik. Die Texte wurden komplett mit passenden Musikstücken von Ingo Höricht und Michael Berger unterlegt. Im Gegensatz zu vielen anderen Mischungen aus Text und Musik wurde aber nicht nur auf die Untermalung der Texte geachtet, die Stücke wurden so sorgfältig komponiert, dass man die komplette CD auch ohne die Texte, also nur die Musik, anhören könnte. Vor allem fällt auf, dass nicht eine Melodie immer und immer wieder in verschiedenen Facetten aufgekocht wurde, sondern dass wirklich eine komplette CD mit ständig variierender, passender Musik vorliegt.
Doch die Stimmung alleine ist nicht das einzig wichtige Kriterium auf einem Hörbuch mir Musik. Natürlich müssen die Texte das Niveau auch widerspiegeln, welches die Produktion besitzt. Es sind drei Kurzgeschichten von Frau Wagner enthalten. Ein recht kurzer Text über Liebe, Eifersucht und sich daraus zumindest im Kopf entwickelnder Gewalt. Ein kleines Zeichen für die liebevolle Umsetzung der Texte durch die Musiker ist, dass dieser Text in zwei Versionen vorliegt, mit zwei verschiedenen unterlegten Musikstücken.
Darauf folgt ein recht langer Text, in welchem ein Kind eine faszinierende Haßliebe zu Insekten entwickelt. Mit der Zeit zeichnet sich ein düsteres Geheimnis an. Kafka lässt grüßen! Dieser Text ist geprägt durch Andeutungen und Gleichnissen. Er ist eine Gradwanderung zwischen Tiefgang, welcher durchdacht und erforscht sein möchte und einer spektakulären aber ein wenig oberflächlichen Erzählung. Meiner Ansicht nach ist die Gradwanderung gelungen, und eine faszinierende Erzählung dabei heraus gekommen, welche zum Grübeln veranlasst, aber strenge Literaten könnten manche Stelle zu plakativ empfinden.
Die letzte Erzählung widmet sich einer Form der Liebe, welche sehr mit Gewalt verbunden ist. Das Niveau wechselt ständig von ganz ok bis hoch faszinierend. Einzelne Stellen wirken nicht besonders stark, andere sehr. Aber insgesamt überzeugend und dürfte die meisten Hörer in eine ganz neue Welt entführen.
Auf dem Hörbuch ist kein extra Vermerk, aber die Vermutung liegt nahe, dass Antje Wagner die Texte auch selbst spricht. Autorenlesungen sind häufig nicht sehr überzeugend, da diese eben einfach nicht gelernt haben, Texte zu lesen. Aber Frau Wagner klingt äußerst überzeugend und professionell. Einzig in zwei direkten Dialogen, welche sie in der letzten Erzählung vorträgt, ist jeweils ein kleiner Hakler vorhanden.




Beklemmender erster Auftritt

Erfurter Allgemeine

"Im Ergebnis präsentiert sich eine Symbiose aus Worten und Klängen von Violine und Flügel. Samten wie ihr Kleid klingt ihre Stimme, silbrig kalt wie dessen Farbe der Inhalt ihrer Worte. Die neue Erfurter Stadtschreiberin schreibt über menschliche Abgründe, über Gewalt....Antje Wagners Auftritt war bewegend - so oder so. Die Sprache der zierlichen Frau ist gewaltig, ihr Lächeln gewinnend. Man darf gespannt sein, was noch kommt..."



Ein herrlich schauriges Kunsterlebnis

Lauenburgische Landeszeitung

Ihre literarische Sprache ist wie ihre stimme, stark ausgeprägt, absolut ausgereift. Wenn Schriftstellerin Antje Wagner aus ihren Werken liest, ist Gänsehaut fast vorprogrammiert. Ihre Texte wie der erfolgreiche Erzählband "Mottenlicht" zeichnet immer eine immense Intensität aus. Selbst wenn sie von Alltagsbegebenheiten schreibt, wirkt ihre Wortwahl fast dämonisch, karg und oft skurill. In der Lesung schuf das Künstlertrio von den ersten Takten an eine sonderbare Atmosphäre.
Während Anjtje Wagner ihre Texte las, nahmen die Musiker ihre Stimmungen auf, erzeugten mit kargen Klängen der Geige, Bratsche und des Klaviers eine düstere Klangkulisse, mit der sie die Aussagekraft der Texte gekonnt zu betonen wußten. Mit "Eisblumen", einem Kurztext über Leidenschaft und Eifersucht eröffnete Antje Wagner den Abend, der zu einem kostbaren Live-Hörspiel wurde.



Musik und Text im "Mottenlicht"


Weser-Kurier

Antje Wagner und die Bremer Musiker Michael Berger (Klavier) und Ingo Höricht (Violine und Viola) haben eine Art Soundtrack zu den Erzählungen "Eisblumen", "Mottenlicht" und "Gratwanderung" entwickelt, der die Texte ausmalt, unterstreicht und konterkariert. Höricht und Berger sind dabei erfahren im Umgang mit literarischen Vorlagen, den sie haben mit ihrer Band "Mellow Melange" vor einiger Zeit schon den literarisch-musikalischen Abend "Orient-Express" inszeniert. "Mottenlicht" ist im Verhältnis dazu eher ein Kammerabend mit skizzenhaften und empfindsamen musikalischen Momenten, die auf fragmentarische Texte treffen, die gerne mit Auslassungen arbeiten.



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Letzte Aktualisierung:
Dezember 2016

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