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Mellow Melange / CD-Rezensionen

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"Erfrischend gute Musik aus Deutschland (!)"



Handbag Rezension im "Kopfhoerer"


Online-Magazin "Die Kopfhoerer - Qualitätsjournalismus seit 2008"

"Vielleicht ist es sinnvoll, sich bei Mellow Melanges Handbag auf den Bonustrack Parfum zu konzentrieren. Nicht nur, weil dieses Stück von besonders herausragender Qualität ist, sondern weil es den Kritiker bereits nach dem ersten Hördurchlauf nicht mehr in Ruhe lies. Wie viele der Stücke auf Handbag fröhlich, aber auf Deutsch gesungen. Der Text glänzt durch seinen poetischen Ansatz, eine alltägliche Situation beschreibend, mit ungewöhnlichen Reimen („euphorisch“ auf „olfaktorisch“ – mindestens ein Wort davon würde den meisten hiesigen Bands nicht mal im Traum einfallen) und musikalisch absolut überzeugend. So etwas hört man wirklich ganz selten. Einzig der 8-Bar-Teil fällt etwas negativ ins Gewicht. Deutschrap, dazu noch im fürchterlichsten Kleinkunsttheaterstil, der dem Rezensenten bereits in den 1990er Jahren ziemlich auf die Nerven ging, macht den überaus positiven Gesamteindruck etwas zunichte. Bemerkenswert jedoch, wie man die Situation musikalisch auflöst, und ins poetischste Finale überleitet. Warum ausgerechnet der Bonustrack nicht fest auf Handbag integriert wurde ist ein Rätsel. Aber man sollte sich auch nichts vormachen: Qualitativ hochwertig, besticht das Album vor allem durch seine Spielfreudigkeit, nicht zuletzt getragen von Sonja Firkers und Daniel Jehns ausgezeichneten Stimmen. Der wunderbare Mix aus Chanson und Jazz albert herum, nimmt sich nicht allzu ernst, driftet auch mal in Countrygefilde ab. Alles in allem ein wunderbares Album, dessen lockere Herangehensweise einfach einen Heidenspaß machen. Mellow Melange bereichern den Tag und lenken ab von der Welt um einen herum. Man vermutet es vielleicht: Ich bin begeistert. Es passt einfach alles. Cover, Arrangements, Musiker … Toll!

Erschienen bei NIL Records.

Online-Magazin "Die Kopfhoerer - Qualitätsjournalismus seit 2008"




Mellow Melange "Handbag"


Musiker Magazin 3/2013

"Der Komponist Ingo Höricht und der Texter Thomas Christen haben musikalische Geschichten geschrieben über die Gegenstände, die in einer Damenhandtasche zu Finden sind: Lippenstift, Postkarte, Schlüssel, Handy u.v.m. Persönliches, Erinnerungen, Alltägliches sind in - teils surrealen - Textbildern zusammengefügt. Nette Idee. Das Resultat ist ein durchdachtes und sorgfältig durcharrangiertes Konzeptalbum. Stilistisch sind alle bekannten Sparten von Jazz, Rock, Chanson bis Schlager und Tangoelementen aufgesucht worden. Sonja Firkers schöne Stimme meistert alle Melodiebögen mit ihrer so leicht klingenden, jazzigen Stimme. Launige Kaffeehausmusik, unaufdringliche komplexe Arrangements, die so einiges an professioneller Erfahrung erforden. Jasmines Tipp "Mirror" J.B.




Mellow Melange "Handbag - little stories of little things"


Regensbirger Stadtzeitung November 2013

Die norddeutsche Band verpackt ihre „little stories“ in anspruchsvolle – in Englisch gesungene - Popchansons, nimmt eine Prise entspanntem Barjazz und verpackt das Ganze in ungewöhnliche Arrangements. Zu Klavier und Schlagzeug gesellen sich Geige, Cello, Viola und Klarinette und kreiert eine Melange aus Kammermusik, Jazz und Pop. Da sind Könner am Werk. Das ist „dreamy“, das ist faszinierend, voller Überraschungen und das ist – auch wegen der hervorragenden „male and female“ Gesangsparts – allererste Sahne. Buy it! (HuGe)




HANDBAG CD Vorstellung im Deutschlandradio Kultur


Deutschlandradio Kultur 9.9.2013 Albumvorstellung von Ulrike Klobes

Sicherlich kennen Sie die Szene: Frau sucht hektisch das klingelnde Telefon in ihrer Handtasche, während Mann danebensteht und sich fragt, warum die Damen auch immer so viel Krimskrams mit sich herumschleppen müssen, der sie das wirklich Wichtige nicht finden lässt.
Dieser Frage ist jetzt die Bremer Band "Mellow Melange" auf ihrem neuen Album "Handbag - Little Stories of little things" nachgegangen. Herausgekommen sind viele kleine Liebeserklärungen an die wohl wichtigsten Bestandteile einer Damenhandtasche. Los geht's mit dem Lippenstift.

Eine Hommage an den roten Lippenstift - "Mellow Melange" waren das mit "Lipstick" von ihrem neuen Album ""Handbag - Little Stories of little things". Die kleinen Dinge, das sind bei dem Bremer Quintett um Sängerin und Geigerin Sonja Firker Schlüssel, Spiegel, Portemonnaie, Stift, Parfumfläschchen, eine Postkarte aus Irland oder ein Ticket nach Avignon, sprich alles, was in einer Damenhandtasche so Platz findet und wozu sich mühelos eine kleine Geschichte erzählen lässt. Etwa über den Stift, der dazu verdonnert wurde, in schwarzer Tinte "Ich liebe dich" zu kritzeln, oder über den Geldbeutel, der einfach nicht den Traumtypen finanzieren wollte. Auch wenn "Mellow Melange" themenmäßig doch eher in die Mädchenkiste greifen, Mädchenmusik machen die fünf ausgebildeten Musiker trotzdem nicht. Sie verpacken ihre Geschichten in leichte, aber durchaus anspruchsvolle Popchansons vermischt mit entspanntem Barjazz und ungewöhnlichen Arrangements: zu Klavier und Schlagzeug gesellen sich Geige, Cello, Viola und Klarinette und fertig ist sie, die Melange aus Kammermusik, Jazz und Pop. 19 Songs, die zum Swingen, Nachdenken oder manchmal auch einfach nur zum Zurücklehnen einladen, so wieder der Folgende: "Mobile".

"Mobile" - natürlich auch ein wichtiger Bestandteil jeder Damentasche - zu finden auf dem neuen vom neuen Album "Handbag - Little Stories of little Things" von "Mellow Melange".
(Aus dem Moderationstext von Ulrike Klobes)



CD Tipp: Sanfte Mischung aus der Handtasche


Rheinische Post

"Schon mehrfach besprachen wir an dieser Stelle CD's des Komponisten Ingo Höricht. Inzwischen erschien das Konzeptalbum "Handbag - Little stories of Little things", Texte überwiegend von Thomas Christen, Musik überwiegend von Ingo Höricht. Wie der Bandname "Mellow Melange" andeutet, geht es um eine "sanfte Mischung" aus Jazz, Pop, Folk, Chanson und klassischer Kammermusik. Und inhaltlich eben um das, was Damen so alles in ihren Handtaschen mit sich herumtragen. Das ist textlich und musikalisch genau dem jeweiligen Objekt angepasst. So kommt der "Penny" anfangs im Shakespeare-Duktus daher ("Your values is greater than that some would ill assign thee; /Blest is the mind and the eye that do design thee.") und das "Wallet" (And I won't / Be the only / lonely Girl") als flotter Country-Song. Besonders auch die beiden rein instrumentalen Nummern: "Postcard from Ireland" ist ein mitreißender irischer Reel, "Ticket to Avignon" ein eleganter französischer Walzer. Das Ganze ist wunderbar zugeschnitten auf die perfekt passende Stimme von Sonja Firker." (Ingo Hoddick)



"Handbag" als CD Tipp im Nordwestradio


6. August 2013, 10.50 in der "Musikzeit"

"Kleine Geschichten von den kleinen Dingen, so ist das neue Album der Bremer Jazz-Pop-Formation Mellow Melange untertitelt. Alles, worum es geht, ist übersichtlich und bescheiden und passt in eine grüne Handtasche: Handbag lautet nämlich der eigentliche Titel des Albums. Das Quintett um den Multiinstrumentalisten Ingo Höricht präsentiert sich zwischen Chanson und Blue-Moon-Jazz.

Es sind wirklich die kleinen Alltagsgegenstände wie hier ein Schlüssel, um die sich die 19 Songs auf diesem schicken Album herumbewegen: Ein Stift, ein Tagebuch, ein Spiegel, ein Brief, ein Lippenstift, ein Handy, eine Postkarte aus Irland, ein Ticket nach Avignon oder ein Fläschchen mit Parfüm. Derart Alltägliches wird von Mellow Melange in charmante kurze Songs verwandelt, mal als

Leonard-Cohen-inspirierter Tagebucheintrag, mal als leichtes Pop-Chanson, vorgetragen von Sängerin Sonja Firker.

Mellow Melange setzt wie gewohnt auf den besonderen Stil und außergewöhnliche Arrangements: Denn neben der normalen Jazztriobesetzung mit Piano und Schlagzeug kommen hier Streicher, Geige, Cello und Viola zum Tragen, ebenso Flöte und Klarinette. So entsteht eine kammermusikalische Melange aus Jazz und Pop, die manchmal auch folkloristische Klassik streift und ein wenig an Stings ‚Shape of my Heart’ erinnert.

Feinsinnig, ohne Druck und ohne improvisatorische Höhenflüge in Sachen Jazzvirtuosität liefert Mellow Melange inspirierte Blicke auf die alltäglichen Dinge. Songs zum Zurücklehnen, zum Träumen und manchmal auch zum Swingen wie bei Lipstick, wenn die Combo lässig den amerikanischen Jazz der 1940er zitiert.

Handbag, der musikalische Blick in die Innenwelt der grünen Handtasche von Mellow Melange bietet 19 entspannte Songs zwischen Lounge und Bar-Jazz, und dass die Band aus Bremen kommt, das hört man bei diesem Konzeptalbum nicht, denn das Ticket nach Avignon klingt z.B. nach einer original südfranzösischen Musette und macht Lust auf einen Kurz-Trip genau dorthin.



Mellow Melange "Without Words"


Neue Osnabrücker Zeitung

"...Die Band steht seit vielen Jahren als Synonym für akustische Musik jenseits aller Genres mit ungewöhnlicher Instrumentierung. Muss man gehört haben!"



Mellow Melange "Without Words"


Stadtkind Hannover

"...für alle gedacht, die Instrumentalstücke und den Klang der leichten Klassik mögen. Die Musiker von MM sind Profis. Sie beherrschen ihr Handwerk virtuos..."



Mellow Melange "Without Words"


Ostsee Anzeiger

"...lädt zum intensiven Zuhören ein, funktioniert aber auch als inspirierende Hintergrundmusik. Hinzu kommt, dass sich MM einen guten Ruf als Live Band erarbeitet haben..."



Mellow Melange "Without Words"


Kreiszeitung Nordheide

"...die Eigenkompositionen mit Jazz, Romantik und Filmmusicflair verzaubern jeden..."



Mellow Melange - "Without Words"


Lüneburger Landeszeitung

Sonja Firker, aufgewachsen in Lüneburg, sammelte mit der Geige Preise bei "Jugend musiziert", sie spielt hervorragend Flöte, und sie singt auch ganz wunderbar. Allerdings nicht auf "Without Words" (DMG/Broken Silence), dem neuen Album von Mellow Melange. Die Gruppe um Firker und den Bremer Geiger und Komponisten Ingo Höricht bewegt sich stilsicher zwischen den Stilen: Sie steht der romantischen Kammermusik so nah wie dem Jazz, sie ist sozusagen Pop-informiert und produziert entspannte, hochwertige Musik zum Genießen und Hinhören. Das Album versammelt ältere und neue Titel der Gruppe, die alle gut sind für einen Film im Kopf - einen schönen Film. oc



"Without Words" Rezension im MUSIKER


Musiker

MELLOW MELANGE
»Without Words«
Der Name „Mellow Melange“ steht für akustische
Musik in einer eher ungewöhnlichen
Instrumentierung jenseits irgendwelcher
musikalischen Schubladen. Mit zwei Violinen,
Viola, Saxophon, Klarinette, Querflöte, Klavier,
Kontrabass, Percussion und Gesang spielt
das Sextett ausschließlich eigenes Material.
Mittlerweile ist „Mellow Melange“ fester
Bestandteil diverser Klassik- und Jazzfesti -
vals, Galaveranstaltungen und Vernissagen.
Im Frühjahr 2000 tourte das Sextett als
Supportband für Ex-Rolling-Stone Bill Wyman
und seine Band durch Deutschland. Das
aktuelle Album „Without Words“ ist die 10.
Veröffentlichung und enthält neben diversen
Jazzkompositionen auch Pop-Stücke
und gelungene Streifzüge durch die verschiedensten
Musikstile. Für jeden Stil
wurde die richtige Instrumentierung gewählt,
und nicht nur wegen der Vielseitigkeit ist
„Mellow Melange“ live garantiert ein absolutes
Erlebnis. Eine „heitere Mischung“, bei
der man sich zurücklehnen und zuhören
kann. Oder besser gesagt zuhören muss.
Denn sonst könnte es passieren, dass man
die Hälfte verpasst – und das wäre wirklich
schade. www.mellow-melange.de



Ein Hauch von Melancholie


Rheinische Post, 24. August 2010

➔ CD-TIPP

Ein Hauch von Melancholie

„Without words“, also ohne Worte,
geht es in den 18 Tracks des gleichnamigen
Albums von „Mellow Melange“
zu, dafür aber mit viel Emotion
und Instrumentalmusik vom
Feinsten. Denn auch ohne Gesang
schafft es die Gruppe um Komponist
Ingo Höricht, den Zuhörer in
ihren Bann zu ziehen. Dabei lässt
sich die Bremer Band, die ihren Stil
selbst als „new acoustic music“ bezeichnet,
auch diesmal nicht auf
ein bestimmtes Genre reduzieren,
reicht ihre Musik doch von modernisierter
irischer Folklore und klassischer
Musik über französisches
Chanson bis zu moderner Piano-
Musik und Saxophon-Jazz. Eines
haben aber alle Songs dieses Albums
gemeinsam: Sie sind geprägt
von einer hohen Intensität und zumeist
auch von einem Hauch Melancholie.
Ein Beispiel hierfür ist
der Track „moment animé“, der wie
ein Chanson von Patricia Kaas
wirkt, wobei das Saxophon hier den
Vokalteil ersetzt. In das eigentlich
schwere Thema mischt sich eine
Leidenschaft, die den Hörer regelrecht
mitreißt. Auch der Titelsong
„Without Words“ ist begleitet von
dieser leidenschaftlichen Tristesse.
Das gefühlvoll gespielte Saxophon
als Hauptstimme vermittelt dabei
eine Klarheit, die bewegt und fasziniert.
Doch das Album besteht
nicht nur aus melancholischen Stücken.
Kleinere Passagen wie „petit
champs“ (kleines Feld) oder „a winter’s
poem“ (ein Wintergedicht) geben
dem Album die Möglichkeit,
sich zu entwickeln. Und so wirken
die letzten drei Tracks dann auch
wie eine Coda dieses Albums, in der
Variationen einiger zuvor bereits
gehörter Tracks zu hören sind. Mit
Stücken wie „unsentimental romance“
oder „Schneeflocken tanzen“
zeigen „Mellow Melange“ zudem
ihre Verbindung zum „Schné-
Ensemble“, dem ein Großteil der
Band angehört.
Sebastian Kapp
Mellow Melange: Without
Words
➔ CD-TIPP



Rezension von "Mondschatten" im Jazz Podium


Jazzpodium 3/2007

"Mellow Melange ist ein ungewöhnlich besetztes Ensemble (u.a. Violine, Viola, Klarinette, Querflöte), das das auch einern excellernten Ruf als Live-Band genießt. Mit "Mondschatten" (DMG 54.218043.2/Toca-Records) legt die Band ein Album vor, das musikalische Geschichten jenseits aller Genres und Moden vorstellt. Verkäuferisch in kein Schema zu pressen nimmt sich diese Musik noch Zeit zu entdecken: in der Kammermusik, in der Weltmusik, im Jazz, ansatzweise sogar in der deutschen Schlagertradition, aber auch der "pädagogische" Anspruch der 70er Jahre schimmert durch. Da wird schon mal ein Gedicht von Brecht vertont. Denn wer nicht entspannt zuhören kann, der ist hier falsch." (Volker Doberstein - Jazzpodium 3/2007)



Mellow Melange "The Answer"


Folker 4/2006

(DMG 54.218060.2/Toca)
15 Tracks, 63:45, mit Infos
The Answer heißt der neue Streich des zurzeit spannendsten Sextetts aus deutschen Landen. Die Antwort auf die Frage, wie das nächste Album nach der experimentellen musikalischen Reise des Vorgängers sein wird. Vielleicht ist der Albumtitel auch vergleichend wie in „die deutsche Antwort auf ...“ und dazu fällt mir eine Menge ein: Bläsereinsätze, für die Jan Garbarek sich nicht schämen müsste. Eine intelligente Art leichte Songs zu schreiben, bei der ich schon, man vergebe mir, zu Emmylou Harris als Vergleich greifen muss, obwohl Mellow Melange mit Country nichts zu tun haben. Jeder einzelne Song würde ins Format eines Hitradiosenders passen, und dennoch kommt nicht eine Sekunde Langeweile auf. Im Gegenteil, The Answer ist spannend bis zum letzten Ton. „Presto“ klingt wie direkt von der Tanzfläche geklaut, „Only Trouble“ könnte auch von den Eagles sein, und bei manchen Stücken wünschte ich mir, eine Skaband würde eine Coverversion einspielen. Die Bluesnummern könnte sich Robert Cray auf die Fahne schreiben, „Go Where The Sun Will Rise“ passt perfekt in den Abspann eines Spielfilms und der Swing hat Fernsehshowqualität. Wenn Kunst und Kommerz sich harmonisch in den Armen liegen, haben wir mit The Answer das Ergebnis.
Chris Elstrodt (Folker 4/2006)




Musikalische Antworten


Rheinische Post, 24.6.2006

CD-Tipp

Musikalische Antworten

Noch gilt Mellow Melange hierzulande als Geheimtipp. In Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist das anders. Im Norden Deutschlands feiert das anspruchsvolle Publikum jene Gruppe von Musikern, die sich mehr oder weniger regelmäßig mit dem Violinisten und Komponisten Ingo Höricht für exquisite CD-Aufnahmen und gelegentliche Konzerte zusammenschließt. Seit ihrem umjubelten Auftritt bei einem Duisburger Pressefest verfolgen auch wir die Veröffentlichungen von Mellow Melange. Zuletzt lobten wir hier an dieser Stelle ihre CD „Across the Border“, eine wunderbar inspirierte musikalische Reise, die von Ostende bis Istanbul reicht und unterschiedliche Gefühle und Kulturen zum Klingen bringt. Die jüngste CD von Mellow Melange „The Answer“ toppt vielleicht noch den Vorgänger. Alle Tugenden der Musiker (diesmal sind es sechs), die an klassischer Musik geschult sind, doch die Grenzen zu Rock, Pop, Folk, Swing, Klezmer und Fado unverkrampft ignorieren, scheinen hier vereinigt zu sein. Die CD startet druckvoll, rhythmisch treibend („and we dream“), wird mit temperamentvollen südamerikanisch wirkenden Klängen fortgesetzt („ain’t got no time“), um dann wunderschön melancholisch eine Pause einzulegen (Alger la blanche“). Insgesamt enthält die CD 15 Titel, die auf ganz unterschiedliche Weise faszinieren: Virtuoses und Eingängiges, Sparsam-Prägnantes und Opulent-Volltönendes, Raffiniertes und zuweilen auch Skurilles folgt da aufeinander oder wird überraschend miteinander vermengt. Die Geschichten, die erzählt werden, sind poetisch, nie zu sentimental, zeigen gelegentlich auch Witz und Ironie. Nahezu betörend ist der letzte Titel der CD. In „A Winter’s Poet“ haucht Sonja Firker, die durchaus auch kraftvoll ihre Stimme erheben kann, Melodie und Worte auf eine Weise, die uns eine zauberisch-schöne, aber einsame Schneelandschaft hören lässt. (Peter Klucken)



Mellow Melange "The Answer"


Musiker Magazin 2/2006

"Mellow Melange, das ist die Fusion von Kammermusik und Pop, angereichert mit Elementen aus Jazz, Soul und Folk. Hier sind in 15 Stücken erfahrene Musiker am Werk. Gute Produktion, gut aufgemachtes Digipak, informatives Booklet - gute Musik."



Mellow Melange new album "The Answer"


bonnzeit.de

Bandleader und Arrangeur Ingo Höricht, der die Stücke der Gruppe schreibt, scheint alle bisherige Musik in sich aufgesogen zu haben und je nach Gefühlslage in neue Klänge umsetzen zu können. Die Sängerin und Violinistin Sonja Firker veredelt mit ihrer klaren und charismatischen Stimme den aufregenden Spagat fernab aller Stile.



Mellow Melange ist eingängig, aber alles andere als seicht: unterschiedliche Stimmungen und Gefühlslagen werden vertont, weitgeschwungene Gesangslinien und spannungsreiche Akkordfolgen münden in mehrstimmige Sätze mehrerer Melodieinstrumente, zündende Hooklines und Refrains wechseln mit virtuosen Instrumentalsoli.



Mellow Melange - Gut geblendet


campus-web.de (Frank Großer)

Beim friesischen Tee kommt es nicht nur in Dithmarschen auf die richtige Mischung an - ein gekonnter "blend" besteht aus einer Kombination milder mit würzigen Sorten. Auch in der Musik scheinen die Norddeutschen vom Verbinden unterschiedlicher Geschmacksrichtungen einiges zu verstehen - wie die Gruppe "Mellow Melange" beweist. Das Bremer Sextett um die Sängerin und Violinistin Sonja Firker mischt seit 1996 erfolgreich die Hauptzutaten Jazz, Klassik und Pop zu einer "reifen Mischung" – eine stilistische Mixtur, für die erst noch ein Name erfunden werden muss. Die Antwort auf die Frage, welchen Blend die Sechs denn da anmischen werden, ist schwer zu beantworten. Was dem Dithmarscher seine Teemischung, ist den Musikern von "Mellow Melange" ihr eigenständiger Sound. Nur eines ist dabei sicher: Dem Erfolg nach wird in der Klangküche von Sonja Firker und Michael Berger (Klavier), Ingo Höricht (Violine, Viola),David Jehn (Kontrabass, Gesang) sowie Hilko Schomerus (Percussion) aus allerlei Ingredenzien ein offensichtlich schmackhaftes Sound-Süppchen geköchelt. Und das übrigens ohne Rezeptbuch: Alle Songgerichte sind Eigenkompositionen.

Zu den Zutaten: Für das Grundrezept nehme man reichlich klassische Kammermusik und gebe eine eben solche Menge Jazz dazu. Als nächstes kommt eine ausreichende Prise Folk in den großen Kochtopf. Danach gibt man nach Belieben dazu, was sich sonst noch in der Speisekammer befindet: Ein kleines Rockgitarren-Solo etwa oder ein auch ein kurzes Gesangsintermezzo à la Björk. Das Ganze wird gut durchgerührt und der Topf dabei immer schön unter Dampf gehalten. Abgeschmeckt wird mit einem Hauch Chanson. Auch Gerätschaften wie Saxofon, Klarinette und diverse Perkussionsinstrumente wollen in der Klangkombüse nicht einrosten – so reicht man als Sättigungsbeilage noch einige Pop- und Soul-Häppchen dazu. Apropos Rost, hier wird noch auf dem Holzfeuer gebrutzelt - "Mellow Melange" spielt ausschließlich unplugged.

Strom fließt trotzdem – die Musik des Sextetts ist Spannung pur. Erwartet könnte man nach so viel Buntem im Topf eine eher schwerverdauliche Kost – eben von allem zuviel. Das Gegenteil ist der Fall: Die musikalische Mahlzeit von "Mellow Melange" ist überraschend leicht verträglich. Gefällig sogar, aber nie belanglos. "New Acoustic Music" nennt die Band ihr Potpourri selber. Es ist eine Klangwelt, die vordergründig sphärisch klingt und beruhigend wirkt, aber viele Überraschungen parat hält. Kein Stück gleicht dem anderen – da kommt nie Langeweile auf. Nur eines ist ihnen gleich: Die warme tonale Grundstimmung, die durch kammermusische Arrangements mit Streichinstrumenten und Piano erzeugt wird. Dass diese kompositorisch anspruchsvolle Musik nicht kopflastig wirkt und so eingängige, lebhafte Melodien hervorbringt, liegt an der rhythmischen Finesse und den häufigen Tempowechseln. "Mellow Melange" macht emotionale Musik, die unter die Haut geht und zum Träumen animiert – und einen von Zeit zu Zeit mit kleinen Stromschlägen wieder zurück ins Leben zu holt.

Die Kunst von "Mellow Melange" ist es, das alles fern jeder Genre-Schublade zu tun. Es ist eine eingängige Mischung der verschiedensten stilistischen Zutaten, die uns das Sextett als bekömmliches Mahl serviert. Alles im Topf - und damit im positiven Sinn ein gelungenes Blendwerk.




CD Tipp/Mellow Melange: The Answer/TOCA-Records


Wolfgang Rumpf/Nord-West-Radio/Musikzeit 10-12 Uhr/ 5.1.06

In warmem Rot präsentiert sich die „The Answer“, die neue CD der Formation „Mellow Melange“. Hier versammeln sich Musiker aus der Bremer Szene um Ingo Höricht und Michael Berger zu einem Clubausflug der besonderen Art.
Schon die Besetzung des bunten Bremer Ensembles ist äußerst originell und untypisch für gängige Pop-Produkte. Violine, Saxophon, Mandoline, Klavier und dezente Percussion kreieren einen ganz eigenen Klang zwischen Folk, Pop, Chanson und einer Prise Jazz. Mal klingen die Songs latino-frisch, mal nach Pop-Kammermusik für den nächtlichen Clubsessel. Die Stimme von Sonja Firker jedenfalls verleiht den Liedern die nötige Portion Charme und Nonchalance.
Von Algier, der weißen Stadt am Mittelmeer, geht die Reise mal in Richtung Blues, mal in Richtung Salsa oder Pop – oder man trifft sich spät abends am Tresen zum Duett, sehr spät und sehr entspannt und wartet auf die richtige Antwort.
Am Projekt Mellow Melange sind neben der 6-köpfigen Stammband noch sieben andere Musiker aus der Bremer Szene beteiligt, die einen Song, einen Text, ein Solo oder Streicher beigesteuert haben. Die Mischung ist konsequent und stilsicher und paßt sehr schön zum momentan angesagten Trend zum verspielten Experimentieren.



CD-Tipp: Wie eine Reise mit dem Orient-Express


Peter Klucken, Rheinische Post

"Die jüngste CD von Mellow Melange eignet sich besonders gut, um jene reife Mischung, von der im Bandnamen die Rede ist, kennen zu lernen. Der inspirierende Gedanke ihrer "Across the Border Suite" ist eine imaginäre Fahrt mit dem Orient-Express von Ostende bis nach Istanbul. Dazwischen wird Station in Köln, Wien und im serbischen Subotica gemacht. Wir hören eine musikalische Reise, in der höchst unterschiedliche Kulturen und Gefühle zum Klingen gebracht werden. Und zwar in allen möglichen Spielarten....Die von Mellow-Melange-Gründer Ingo Höricht erdachten Melodien, Rhythmen und Tonfolgen, darunter auch vokale, mit denen die Städte, ihre Geschichte und Menschen sinnlich und klug charakterisiert werden, sind eingängig aber nie langweilig. Immer wieder hört man Überraschendes. Die Ohren bleiben während der gesamten Musikreise, die von der herb-schönen Nordsee bis zum lebensprallen Bosporus führt, offen."



"Across the Border Suite" (Mellow Melange)


Westfälische Rundschau

"An manchen Stellen wird unglaublich gut gejazzt, dann wird es wieder polyphon und kammermusikalisch.
Immer ist die Musik unterhaltsam, nie banal. Die Musiker beherrschen die Vielzahl ihrer Instrumente meisterlich."



Across the Border: Eine imaginäre musikalische Reise


Nord-West-Zeitung

"Die Kompositionen sind eingängig und trotzdem anspruchsvoll. Sie klingen dem Hörer noch lange im Ohr nach, ohne wie ein Ohrwurm zu nerven."



Mellow Melange: Across the Border Suite


Weser-Kurier

"Die von Ingo Höricht geschriebenen Kompositionen zitieren nicht Schrammel oder Czardas, sie benutzen lediglich gewisse typische Ideome, also Balkanmetren, Klezmeranklänge, arabische Rhythmen und kombinieren diese mit improvisierten Passagen zwischen Jazz und Minimal Music und gewissen sorgsam zwischen
Pop- und Salonmusik pendelnden Einfällen."



C est ca, das neue Album von Mellow Melange: Reife Mischung diverser Genres


Weser-Kurier

Die großen Stärken von "Mellow Melange" liegen zunächst in den komplexen und doch stets eingängigen Kompositionen von Höricht und dem Bremer Bassisten David Jehn, die neben großer Spielfreude bei Instrumentalstücken auch ergreifende Melodien und die hymnischen Qualitäten kompakter Popsongs offenbaren. Hinzu kommt eine spannende Reibungsenergie, wenn die meist jazzigen Einwürfe des Tenor- und Sopransaxofonisten Mathias Schinkopf auf die überwiegend klassisch motivierten, aber auch mal folkloristischen Violinenduette von Höricht und Sonja Firker treffen, deren prägnante Frontstimme gelegentlich einen schönen Kontrast zum exzellenten Gesang des Bassisten Jehn gestellt wird. Mit einer ausgezeichneten Rhythmusgruppe - neben dem Kontrabassisten Jehn besteht diese aus dem Bremer Pianisten Michael Berger und dem Hamburger Schlagzeuger Harry Schwickerath - komplettiert sich das Bild einer Band, die sich im sechsten Jahr ihres Bestehens außerordentlich gereift präsentiert.



Jetzt ist die Mischung endlich geglückt

Weser-Kurier

Das Konzept der neuen CD "C est ca" ist ganz auf das Zusammenspiel und den Kontrast von zwei Violinen (die zweite streicht Sonja Firker) und Saxofon (Mathias Schinkopf) zugeschnitten. Vereinfacht: Kammermusik kontra Jazz. Dieser neuen Eindeutigkeit schreibt David Jehn denn auch die Geschlossenheit der Platte zu. Um die Musik ungefähr einzuordnen, findet David Jehn den Begriff "Cross-Pop" passend, obwohl noch ganz andere Stile vorkommen. Barockmusik beispielsweise und Jazz sowieso, dafür sorgen schon Pianist Michael Berger und Schlagzeuger Harry Schwickerath. Viele Songs, die Sonja Firker singt, haben starken Chansoncharakter.



Songs zwischen Pop und Klassik

Weser Report

In den neuen Stücken klingt die Band kompakt und modern wie nie zuvor. Statt des "Genre-Mix" der Vorgänger dominiert jetzt das Songwriting, die Kompositionen kommen mehr auf den Punkt: Das Ensemble hat endgültig den Sprung vom einstigen Studio-Projekt zur perfekt eingespielten Band geschafft.



Überraschen lassen

Cellesche Zeitung

Mellow Melange ist bei Kennern schon lange ein Geheimtipp. Vor allen Dingen ihre Live-Auftritte sind spektakulär. Jetzt hat die Formation aus Bremen mit "C est ca!" ein neues Studio-Album vorgelegt.



Geigen statt Gitarren

Lüneburger Zeitung

15 Stücke – mehr als 70 Minuten Musik – umfasst die neue CD, der häufiges Hören gut bekommt.



Mellow Melange: Mondschatten


PRINZ

„Mit ihrem zweiten Album hat Mellow Melange den Bogen zwischen Folk, Klassik und Pop gespannt und ihn noch um Swing und Klezmer erweitert. Mal singt die Violinistin Sonja Firker deutsch, mal englisch – weich, fast zerbrechlich, oft melancholisch. Dann plötzlich überzeugt das Ensemble mit einem poppigen Stück, das seine Wurzeln im Irish Folk kaum verbirgt. Wie schon die Premiere „Numero Zero“ ist auch dieser Silberling besonders hörenswert.“



Sanft und sinnlich

Lüneburger Zeitung

Das Album "Mondschatten" lebt vom Wechsel, von klugen Kompositionen, von farbiger Instrumentation und der großen Stimme Sonja Firkers.



Auf Schmusekurs "Mellow Melange" stellt erste CD vor


Weser-Kurier

Der Songaufbau erinnert an alte Tinita-Tikaram-Stücke, und das nicht nur, wenn "Mellow Melange" wie bei "The Black Icon" mit Oboe und schmusigem Streichersound arbeitet.



Mellow Melange: Numero Zero


PRINZ

„Mellow Melange – was ist das? Auf jeden Fall wunderschön! Diese Stimme von Sonja Firker und absolut passend zur Musik. Und die ist eine perfekte Fusion aus Pop und Kammermusik, Jazz und Klassik, Soul und Folk. Geige, Flöte, Bratsche, Klarinette, Saxophon, Klavier, Kontrabass und Schlagwerk sind so filigran und einfühlsam arrangiert, dass man sich entspannt zurückgelehnt den Wohlklängen hingeben kann.“



Stimme zu entdecken

Lüneburger Zeitung

... eine verblüffend ausdrucksstarke Stimme...Die Musik der Band ist zeitlos und eingängig, aber alles andere als schlagerseicht.



Bitte nicht löschen!






 
 
Letzte Aktualisierung:
Dezember 2016

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